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Pflanzenschutzwarndienst- Aktuelle Meldungen


Hier finden Sie unsere aktuellen Pflanzenschutz-Mitteilungen im Obstbau.
Dieser Warndienst richtet sich vorrangig an den Erwerbsobstbau im Rheintal – der Inhalt wird mit Sorgfalt zusammengestellt.
Eine Gewähr für allfällige Fehler kann aber keine übernommen werden.
Obstbau-Pflanzenschutzwarndienst vom 12.04.2019
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Wetter
Ein frisches Wochenende steht bevor. Ab Samstag Abend bis in den Sonntag hinein sind Niederschläge mit geringen Regenmengen aber vermutlich langen Blattnässezeiten angesagt. Ab Montag trocken und wieder wärmer.
Kernobst
Schorf-Behandlungen von Anfang der Woche decken die Nässeperiode am Sonntag noch ab. Anlagen, die diese Woche noch keine Schorfspritzung bekommen haben, sollten vor den Niederschlägen behandelt werden zB mit Syllit oder Delan, in Bio mit Kupfer plus Netzschwefel.
Feuerbrand: Williams sind da und dort schon beim Aufblühen. Aufgrund der kühlen Temperaturen herrscht vorerst keine Feuerbrandgefahr. Näheres unter: https://obstwarndienst.lko.at/1970/Feuerbrand.
Steinobst
Monilia: Blühende Bestände, die in den letzten Tagen behandelt worden sind, sind noch geschützt. Sollten Sorten noch neu aufgeblüht und nicht behandelt worden sein, sollten diese vor den nächsten Niederschlägen geschützt werden zB mit Switch, Score, Signum oder biotauglich mit Kumar oder Prestop.
Pflaumensägewespe: Zur Überwachung des Fluges in aufgeblühten Sorten die weißen Leimfallen aufhängen.
Pflaumenwickler: Lt. aktueller Prognose beginnt um den 20. April herum der Pflaumenwicklerflug. Bis dahin sollten die Pheromondispenser (biotauglich) aufgehängt sein. Die Wirkung ist aber nur in kompakten und ausreichend großen Anlagen gegeben.
Obstbau-Pflanzenschutzwarndienst vom 08.04.2019
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Wetter
Bis Donnerstag Mittag voraussichtlich Schauer mit geringen Regenmengen möglich. Schwerpunkt Mittwoch. Die Wettervorhersagen sind sich aber nicht ganz einig. Darum Wetterberichte verfolgen.

Kernobst
Schorf: Wegen Blattzuwachs und Abwaschung sind Kupferspritzungen von letzter Woche nicht mehr wirksam. Daher bei weiterer Niederschlagsgefahr einen neuen Belag aufbringen, zB mit Syllit oder Delan, in Bio mit Kupfer plus Netzschwefel.
Schalenwickler: Nur in Problemanlagen bei Überschreiten der Schadschwellen
(1 Raupe/100 Blütenbüschel, mind. 500 BB kontrollieren) eine Behandlung gg. aufwandernde Jungräupchen durchführen zB mit Capex 2 (mit Syllit und Delan mischbar), NeemAzal (beide biotauglich) oder Steward (bienengefährlich, wirkt auch gg. Frostspanner).
Mehlige Apfelblattlaus: Bestände kontrollieren (mind. 250 Blütenbüschel). Nur bei Überschreiten der Schadschwelle von 1 Befallsstelle (auch einzelne Laus) pro 100 Blütenbüscheln eine Behandlung mit NeemAzal (biotauglich) oder Teppeki (bienengefährlich, nach Ende des Bienenfluges!) durchführen.

Steinobst
Frostspanner: Während oder kurz nach der Blüte Bestände kontrollieren. Schadschwelle ca. 10 Räupchen/100 Blütenbüschel. Bei Überschreitung: Behandlung mit NeemAzal (biotauglich) oder nach der Blüte mit Steward (bienengefährlich).
Monilia: Blühende oder aufblühende Bestände vor den nächsten stärkeren Niederschlägen behandeln zB mit Switch, Score, Signum oder biotauglich mit Kumar oder Prestop.
Obstbau-Pflanzenschutzwarndienst vom 01.04.2019
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Aktualisierung des Warndienstes vom letzten Freitag
Nach den neusten Wetterprognosen wird sich die Kaltfront mit Regen verspäten und möglicherweise nun erst am späten Mitt-woch Abend oder am Donnerstag Abend eintreffen. Somit bleibt es mindestens heute und morgen noch trocken.
Für notwendige insektizide Maßnahmen kann das warme Wet-ter genutzt werden.
Eine Pilzbekämpfung kann noch aufgeschoben werden, sollte aber vor Regenbeginn in Kernobst ab Austrieb bzw. Steinobst ab Ballonstadium durchgeführt werden.
Es könnte aber föhniger Wind eine Spritzung erschweren oder unmöglich machen.
Weiterhin Wetterbericht beobachten.
Obstbau-Pflanzenschutzwarndienst vom 29.03.2019
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Wetter
Bis einschließlich Montag frühlingshaft und trocken mit Höchsttemperaturen Richtung 20 °C. Am Dienstag Eintreffen einer Kaltfront mit Abkühlung und Regen. Die nächsten Nächte sollen frostfrei sein.

Allgemein
In frühen Lagen sind erste Kirschenknospen kurz vor dem Aufblühen. Im Kernobst hat der Knospenaufbruch begonnen. In frühen Lagen spreitzen sich erste Blättchen ab. Über das Wochenende wird die Vegetation fortschreiten.
Spinnmilben, Schildläuse, Birnblattsauger: Falls noch nicht geschehen in Problemanlagen mit Öl behandeln (zB Promanal, Para Sommer o.ä., biotauglich). Schadschwelle Spinnmilben: 500-1.000 Eier pro 2 m Fruchtholz. Kupfer und Öl können gemischt werden.
Kernobst
Blütenstecher: Nur bei Überschreiten der Schadschwelle (10-40 Käfer pro 100 geklopfte Äste) oder starkem Befall 2018 mit Calypso (bienengefährlich) oder Spruzit (Bio, nützlingsschädigend), wenn noch keine Spritzung gemacht wurde.
Schorf/Feuerbrand/Obstbaumkrebs: Sorten, wo am Montag nennenswert Grün vorhanden ist, vor dem Regen mit einem Kupfermittel (biotauglich) behandeln, das auch äußerlich Feuerbrand und Obstbaumkrebs dezimiert.

Steinobst
Kirschen und Zwetschken, die sich am Montag bereits mind. im Ballonstadium („Weiße Knospe“) befinden, vor den Niederschlägen gg. Monilia, Blattkrankheiten und Bakteriosen mit einem Kupfermittel (biotauglich) behandeln.