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Pflanzenschutzwarndienst- Aktuelle Meldungen


Hier finden Sie unsere aktuellen Pflanzenschutz-Mitteilungen im Obstbau.
Dieser Warndienst richtet sich vorrangig an den Erwerbsobstbau im Rheintal – der Inhalt wird mit Sorgfalt zusammengestellt.
Eine Gewähr für allfällige Fehler kann aber keine übernommen werden.
Obstbau-Pflanzenschutzwarndienst vom 26.09.2017
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Zwetschken
Jetzt im September kehren die Kleinen Pflaumenblattläuse auf die Zwetschkenbäume zurück und legen dort ihre Eier ab. Dabei können sie das Scharka-Virus übertragen. Vor allem Junganlagen daher auf Neubefall durch Läuse kontrollieren. Bei Bedarf eine Behandlung mit einem Blattlausmittel durchführen, zB Mospilan. Bäume mit Scharka-Symptomen (zB gefleckte Blätter) roden.

Mäuse
Feld- und Wühlmäuse können über Winter große Schäden vor allem an jungen Bäumen anrichten. Nach der Ernte sollten Maßnahmen zur Min-derung des Mäusedrucks ergriffen werden. ZB.
+  Baumstreifen unkrautfrei halten oder wenigstens kurz mähen
+  Fahrgassen kurz mulchen
+  rechtzeitiges Entfernen des Fallobstes
+  Förderung natürlicher Gegenspieler (z.B. Sitzstangen für Greifvögel, Wieselverstecke, …)
+  Fallenfang nach der Ernte
Obstbau-Pflanzenschutzwarndienst vom 04.09.2017
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Wetter
Nach den starken Niederschlägen der letzten Tage folgen einige trockene Tage. Ab Mittwoch sind die nächsten Niederschläge zu erwarten. 

Kernobst
Seit dem letzten Warndienst sind allfällige Beläge wieder abgewaschen. In Anlagen mit Spätsorten wie Jonagold, Braeburn usw. ist gg. Schorf und Lagerkrankheiten eine Behandlung mit Flint (WZ 14 T), Geoxe (WZ 3 T) oder Mycosin (keine Wartezeit) sinnvoll.
In Anlagen mit nennenswert Fruchtbehang den Schutz gg. Apfelwickler mit Madex Max (keine WZ) bzw. einem anderen Granulosevirusmittel (WZ 0-7 T, Wirkung ca. 7 Tage) einsetzen.  
Zur Stippe-Vorbeugung einen Calciumblattdünger mit ausbringen. 
Wartezeiten reichlich einhalten!

Zukauf von Obst wegen Ernteausfall:
Beim Zukauf von Obst zur Bedienung von Lieferverpflichtungen unbedingt die Abnehmer informieren, dass es sich nicht um Ländle-Äpfel handelt!
Für dieses Obst unbedruckte (neutrale) Kartons verwenden. 
Wer Bedarf an diesen Kartons hat, meldet sich umgehend bei Jens Blum wegen einer Sammelbestellung. 
 
Obstbau-Pflanzenschutzwarndienst vom  14.08.2017
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Wetter
Nach dem trockenen Wochenbeginn soll es ab Mittwoch wieder reg-nerisch und deutlich kühler werden.

Kernobst
Seit dem letzten Warndienst sind allfällige Beläge wieder abgewa-schen. In Anlagen mit Früchten, die gelagert werden sollen und noch wachsenden Anlagen mit Befall, empfiehlt sich vor den nächsten Nie-derschlägen eine Spritzung gg. Schorf und Lagerkrankheiten - spä-tere Sorten mit einem Captanmittel (WZ 21-28 T, max. 5 Beh. pro Jahr), ansonsten mit Flint (WZ 14 T), Geoxe (WZ 3 T) oder Mycosin (keine Wartezeit).
In Anlagen mit nennenswert Fruchtbehang den Schutz gg. Apfelwick-ler aufrecht halten. Wurde nach dem letzten Warndienst Steward oder Mimic eingesetzt, hält die Wirkung noch an. Wurde Virus eingesetzt, ist eine neue Behandlung notwendig. Zur Stippe-Vorbeugung einen Calci-umblattdünger mit ausbringen.
Gerade in Anlagen ohne Fruchtbehang und mit starkem Wachstum empfiehlt sich nun ein Sommerschnitt. Vor allem in den oberen Baumteilen Langtriebe und überflüssiges Holz entfernen.

Zwetschken mit nennenswertem Behang 
Ab Beginn des Umfärbens sortenweise ca. 2 Behandlungen gg. Fruchtmonilia durchführen, vor allem vor Regenwetter, zB mit Teldor (3 T WZ) oder Signum (7 T WZ). 
 
Obstbau-Pflanzenschutzwarndienst vom 04.08.2017
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Wetter
Es geht unbeständig weiter. Hohe Niederschlagswahrscheinlichkeit herrscht von Samstag Abend bis Sonntag Mittag und von Dienstag Mittag bis Mittwoch Abend. Heute und morgen noch heiß. Ab Sonntag dann kühler, mit Ausnahme des Montags.

Kernobst
Wer die am letzten Freitag empfohlene allgemeine Schorfspritzung nicht durch-geführt hat, sollte dies vor den nächsten Niederschlägen nachholen, wg. der breiteren Wirkung gg. Fruchtfäulen und andere Pilzkrankheiten möglichst mit ei-nem Captanmittel (max. 5x pro Jahr, WZ 21-28 T), bei Frühäpfeln mit nennens-wert Behang: Flint (WZ 14 T) oder Bellis (WZ 7 T).
Bei Rostmilben- und Mehltauproblemen kann bis zu 2 kg/ha Netzschwefel zu-gesetzt werden, auch wenn es warm ist.

In Anlagen mit nennenswert Behang darf die Apfelwicklerbekämpfung nicht vernachlässigt werden. Die zweite Coragen-Spritzung vom 10.7. ist ausgelaufen. Daher anderweitig den Schutz aufrecht erhalten, zB mit einem Granulosevirus-mittel (WZ 0-7 T, Wirkung ca. 7 Tage) oder einem Entwicklungshemmer (Ste-ward, Mimic, WZ 7-14 T, Wirkung 2-3 Wochen). Zur Stippe-Vorbeugung einen Calciumblattdünger mit ausbringen.

Zwetschken mit nennenswertem Behang 
Sortenweise ca. 5 Wochen vor Erntebeginn gg. Pflaumenwickler eine einmalige Bekämpfung mit Coragen (14 T WZ) durchführen. 
Bei umfärbenden Sorten vor den nächsten Niederschlägen eine Behandlung gg. Fruchtmonilia durchführen, zB mit Teldor (3 T WZ) oder Signum (7 T WZ). 

Spritzungen nicht bei großer Hitze ausbringen. 
Wartezeiten reichlich einhalten.